WunderLocke: Die Geschichte hinter dem Design.

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WunderLocke: Die Geschichte hinter dem Design.

Alex Holloway, Mitbegründer und Creative Director von Holloway Li, erläutert uns die Vision hinter dem Design von WunderLocke, dem jüngsten Mitglied der Locke Familie in München.

Wir haben mit Alex Holloway gesprochen, um mehr über die Inspiration und Geschichte hinter dem Design des Hauses zu erfahren und die Themen Natur sowie die Verbindung zwischen WunderLocke und den Münchnern genauer zu beleuchten.

 

Woher stammt die Inspiration für das Design von WunderLocke?

Bei unseren Projekten lassen wir uns oft von verschiedenen Quellen inspirieren. Das Gebäude selbst steht bei jedem Renovierungsprojekt im Mittelpunkt, ebenso wie sein kultureller und historischer Kontext. Da das Hauptgebäude von WunderLocke mit seiner Weite und seinem mächtigen Beton so dominant ist, wollten wir einen zarten, weichen Gegenpol zu seiner Masse schaffen.

Dazu haben wir die Theorie des Malers Kandinsky herangezogen, die besagt, dass ein Künstler durch die Verbindung mit dem „Inneren Klang“ das natürliche Wesen von Objekten und Materialien offenbaren kann. Wir haben uns also an der Bildsprache und den Theorien Kandinskys orientiert, der selbst fast zwei Jahrzehnte in der Stadt verbracht hat, um den „Inneren Klang“ des bestehenden Gebäudes zu enthüllen. Die dekorativen Elemente haben wir zurückgeschraubt, um das rohe Betongerüst des Gebäudes hervorzuheben und einen Raum zu schaffen, der zur Regeneration anregt.

<p>Holloway Li - &copy; Ed Dabney</p>

Holloway Li - © Ed Dabney

Inwiefern beeinflussen Sendling bzw. München die Designdetails von WunderLocke?

WunderLocke wurde als dynamisches Ziel konzipiert, das sowohl Einheimische als auch Urlauber und Geschäftsreisende anspricht. Im Münchner Südwesten hat sich eine wachsende Gemeinschaft von Künstlern, Kreativen und Tech-Unternehmern angesiedelt. Daher hatten wir die Idee, mit dem Raum gleichzeitig ein kreatives Zentrum in der Nachbarschaft ins Leben zu rufen. Auch die Lage des Hotels ist interessant – es befindet sich in einem ehemaligen, monumentalen Siemens-Bürogebäude. Bei diesem Projekt haben wir auf eine sanfte und angepasst Wiederverwendung gesetzt, indem wir das bestehende Betongerüst mit einer sorgfältig ausgewählten, minimalen „Verkleidung“ freigelegt haben.

 

Kannst du uns etwas mehr über die Verbindung zwischen WunderLocke und der Natur erzählen?  

Eine Reihe von biophilen Akzenten bildet ein natürliches Gegengewicht zum Industriedesign und vermittelt ein Gefühl der Wiedergeburt und des spirituellen Wachstums. Mit dieser Verschmelzung von Materialien schafft Holloway Li einen urbanen Dschungel, in dem Beton und Grün Seite an Seite existieren. Das Ziel ist es, die Wurzeln der Vergangenheit zu nutzen und den Blick auf die Zukunft zu richten, um ein Gefühl der Regeneration in der Stadt zu wecken. Das Farbschema ist in Erdtönen und botanischen Grüntönen gehalten und greift den nahe gelegenen Grünwald auf.

<p>Holloway Li - &copy; Ed Dabney</p>

Holloway Li - © Ed Dabney

Worin bestand die größte Herausforderung bei der Gestaltung dieses Ortes?

Dieses Projekt baut auf unserem persönlichen Interesse an adaptiver Wiederverwendung und Verwertung auf und führt es weiter. Als Studio haben wir ein besonderes Verständnis dafür entwickelt, wie wir die Substanz bestehender Gebäude als Teil des Renovierungsprozesses und der Renovierungsstrategie in Szene setzen können. So nutzen wir den ohnehin schon entstandenen CO2-Fußabdruck des Gebäudes und ergänzen ihn nur durch leichte Modernisierungsmaßnahmen. Hier haben wir uns selbst die Herausforderung gestellt, die Struktur des Gebäudes freizulegen und gleichzeitig den Raum umzugestalten, ohne ihn übermäßig zu verkleiden oder auszubauen.

<p>Holloway Li - &copy; Ed Dabney</p>

Holloway Li - © Ed Dabney

Was macht diesen Ort in Bezug auf das Design einzigartig?

Die ursprüngliche Terrazzo-Treppe aus den 1960er Jahren, die wir liebevoll restauriert und mit neuen Edelstahlbeschlägen und Handläufen auf den neuesten Stand gebracht haben.

<p>Holloway Li - &copy; Ed Dabney</p>

Holloway Li - © Ed Dabney

Welche Materialien wurden für das Designkonzept von WunderLocke verwendet? 

Wir haben uns für natürliche Materialien wie Holz, Terrazzo und Bast entschieden, um den allgegenwärtigen Beton auszugleichen und dem Raum Harmonie und Weichheit zu verleihen. Die Lobby zeichnet sich durch einen geschwungenen Empfangstresen aus Holz aus. Dieser Lounge-Bereich geht auf der einen Seite in den Co-Working-Bereich und auf der anderen Seite in die Bar über.

Die runde Bar öffnet sich durch ein großes Fenster, das zum Außenpool führt. Innen ist sie mit einer gepolsterten Thekenplatte ausgestattet – ein typisches Merkmal von 70er-Jahre-Kneipen, das Gäste dazu ermutigen sollte, es sich gemütlich zu machen.

<p>Holloway Li - &copy; Ed Dabney</p>

Holloway Li - © Ed Dabney

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